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Das schwimmende orange Kraftpaket

 

 

 

 

Die Apfelsine stammt ursprünglich aus China. Erste Berichte über ihre Ankunft in Europa erhalten wir durch Gelehrte die Alexander den Großen auf seinem Asien Feldzug begleiteten. Von Theophrastus, einem Schüler Aristoteles, sind erste wissenschaftliche Beschreibungen der "Wunderbäume" mit den "Goldenen Äpfeln" erhalten.

Und wie schmackhaft und gesund diese "Goldenen Äpfel" sind, wissen wir heute alle.

Sie liefern uns viel Vitamin C, das an der Bildung von Abwehrzellen beteiligt ist und das Immunsystem stärkt. Das ebenfalls enthaltene Vitamin B 1 ist insbesondere für die Funktion des Nervensystems unentbehrlich, Vitamin B 2 für eine gesunde widerstandsfähige Haut.

Die Orange liefert uns den Mineralstoff Selen, der für den Aufbau von Antikörpern gegen Viren und Bakterien wichtig ist. Das Fruchtfleisch liefert Ballaststoffe, die den Darm auf Trab bringen.

In der weißen Schicht zwischen Schale und Fruchtfleisch stecken wertvolle Bioflavonoide. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderem die Körperzellen vor dem Eindringen von krebserregenden freien Radikalen schützen. Der Duft des ätherischen Öles macht gute Laune und Inhaltsstoffe der Schale wirken desinfizierend.

Wir nutzen die Apfelsine als Saft, als Snack, als Marmelade, als Likör und verwenden sie als Zutat in unzähligen leckeren Speisen. Hier einige Beispiele bei denen uns das Wasser im Munde zusammen läuft: Joghurt mit Orange, Ente à l'Orange, Crêpe Suzette, Karotten-Orangen Suppe, Orangen Kuchen, Orangen Fenchel Gemüse, Radicchio-Orangen Salat…


Aber wusstest du schon, dass die Apfelsine auch schwimmen kann? Allerdings nur wenn sie ihre orange Schutzkleidung trägt.

Schon vor über 2000 Jahren beobachtete Archimedes in seiner Badewanne, dass die Kraft, die einen Körper schwimmen lässt, genauso groß sein muss wie die Gewichtskraft des Wassers, welches der eingetauchte Gegenstand verdrängt. Die Apfelsine schwimmt also, weil die Auftriebskraft genauso groß ist wie die Gewichtskraft der verdrängten Wassermenge.

Doch warum schwimmt nur die ungeschälte Frucht? Dies wiederum liegt an Dichte der Orange. Diese ergibt sich aus dem Verhältnis von Masse zu Volumen. Ein kleiner Kieselstein beispielsweise geht unter: Sein Gewicht ist groß, sein Volumen gering.
Bei einer geschälten Orange verhält es sich ebenso. Denn die Frucht besteht im Innern hauptsächlich aus Wasser, Haut und Fruchtsäuren. Infolgedessen verfügt die nackte Orange über eine höhere Dichte als das reine Wasser und geht unter.


Und noch eine abschließende Frage:
Was passiert nun mit Orangen, die man teilweise oben und unten schält?
Lösung: hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lösung:
Die Schale der Orange besteht aus der dünnen orangenen Außenhaut und der weichen weißen Schicht. Diese enthält viele kleine Poren, die wenig Wasser, jedoch sehr viel Luft enthalten. Dadurch ist die Dichte niedriger als bei der vollständig geschälten Frucht. Die Restschale sieht also nicht nur aus wie ein Schwimmring, sondern wirkt auch so.

 

 

 

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